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Das Soiernmassiv im Karwendel bei Krün, © Zugspitz Region GmbH | Erika Sprenger

Soierngebirge

„An Barg geah’n“ – sagen die Krüner zum Wandern. Das tun sie gern im Soierngebirge vor ihrer Haustür. Die Soiern standen auch Pate für den Trachtenverein Krün „D’Soiernbergler“. Imposant thronen der Gebirgsstock über dem Isartal und Krün. Gleich südlich davon blitzt die Nördliche Karwendelkette hervor. Weit über 2000 Meter reichen die Gipfel der Soiern, allen voran die Soiernspitze. Bereits König Ludwig II. von Bayern zog sich gerne ins Jagdhaus am Soiern zurück. Heute ist das Soiernhaus auf rund 1600 Metern eine gastliche DAV-Hütte. Unterhalb leuchten die beiden Soiernseen smaragdgrün. „Himmelsaugen“ nennt sie der Volksmund, weil kein Zu- und Abfluss zu sehen ist. Sechs Gipfel inklusive Soiernspitze stehen rings um die Soiernseen; eine herrliche Aussicht!

Zu Lakaiensteig und Bergmesse

Den Spuren des Märchenkönigs, aber auch des Trachtenvereins kann man in den Soiern leicht folgen: Eine Forststraßen-Wanderung führt zunächst zur idyllischen Fischbachalm, wo Jungvieh und Pferde saftiges Gras und Bergkräuter weiden. Die Soiernspitze hat man hier bereits im Blick. Weiter zum Soiernhaus geht‘s über den Hundsstall oder den Lakaiensteig: Letzteren eilten die Diener seiner Majestät schwer bepackt hinauf. Der „Kini“ nahm zu Pferde den leichteren Hundsstall, wo die Jagdhunde lagerten. Auf dem Signalkopf, einer Bergspitze der Soiern, steht das Gipfelkreuz des Trachtenvereins. Dorthin laden die Soiernbergler jedes Jahr zur Bergmesse.

Auf zum Soierngebirge

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2 Personen

Alter der Kinder bei der Abreise

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