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Skifahrer am Kranzberg mit herrlichem Panorama, © Alpenwelt Karwendel | Wolfgang Ehn

Wo Skistar Thomas Dreßen Ski fahren lernte

"Thomas Dreßen hat bei uns das Skifahren gelernt“, erinnert sich Klaus Wurmer, erster Vorstand des Skiclubs und zugleich Chef des „Skiparadies Kranzberg“ im oberbayerischen Mittenwald, das 2019 sein 50-Jahr-Jubiläum feiert. Deutschlands Abfahrts-Hoffnung Dreßen kennt er von klein auf.

Bereits den 100. Geburtstag feiert der Skiclub Mittenwald 2019, bei dem Thomas Dreßen seit 1999 Mitglied ist. "Vor drei Jahren rief Thomas an, meinte 'I bin a Mittenwoida‘ und fragte, ob er wieder für uns starten könnte“, berichtet Vorstand Klaus Wurmer. Dreßens Abfahrts-Sieg am legendären Hahnenkamm in Kitzbühel 2018 sei „natürlich der Wahnsinn“ für den Skiclub. Die Kinder seien spürbar motivierter beim Training. Eine Abordnung von 35 Mitgliedern habe sich danach beim Kandahar-Rennen in Garmisch die Seele aus dem Leib gebrüllt.

Für Wurmer ist Dreßen „ein sympathischer bodenständiger Bursch, ein totaler Gewinn für den Skisport und Mittenwald“. Er vergleicht ihn deshalb mit Magdalena Neuner, sieht in dem 26-Jährigen aber auch Ähnlichkeiten zu Felix Neureuther. Selbst Dreßens schwere Knieverletzung im November 2018 änderte nichts an Klaus Wurmers Optimismus. Denn der Skistar habe noch Zeit. Laut Wurmer sei Thomas Dreßen als Abfahrtsläufer „verdammt früh dran und reif“. Dass er mit dieser Einschätzung im Vorjahr goldrichtig lag, belegt Dreßens Sieg in Lake Louise, Kanada, genau ein Jahr später: Gleich das erste Weltcup-Rennen nach seiner Verletzung beendete er Ende November 2019 überraschend als Erster und schrieb so Ski-Geschichte: Thomas Dreßen ist der erste Deutsche mit drei Weltcupsiegen in der Abfahrt.

Mehr zum Kranzberg: Der Hohe Kranzberg (1391 m) liegt in der Alpenwelt Karwendel, nordwestlich von Mittenwald und südwestlich von Krün und Wallgau. Das familiäre "Skiparadies Kranzberg“ punktet mit breiten beschneiten Abfahrten und vielen Einkehrmöglichkeiten. Das Anfängergelände „Brunos Kinderpark“ erinnert an den Braunbären, der im Juni 2006 über den Kranzberg streifte. Mit seiner Frau Kathrin und rund 20 Mitarbeitern hält Klaus Wurmer die 15 Pistenkilometer mit sechs Schleppern und Anfängergelände samt Übungslift in Schuss. Das Besondere des kleinen Skigebiets ist für ihn ist, „dass es von uns als Familie für Familien betrieben wird. Gemütlichkeit steht bei uns im Mittelpunkt. Hier ist es so überschaubar, dass man die Kinder auch alleine fahren lassen kann.“

Pause: Für den Einkehrschwung eignen sich der Berggasthof St.
Anton, die Korbinianhütte, der Luttenseehof, die Schirmbar sowie die
Wildenseehütte. An der Bergstation des Kranzberg-Sesselliftes
startet die 1,6 Kilometer lange Rodelbahn.

Praktisch: Skibusse fahren von Mittenwald, Krün und Wallgau direkt
zum Kranzberg sowie zu vielen Startpunkten von Loipen und
Winterwanderungen. Zusätzlich pendelt ein Bus ab Mittenwald zur
Talstation des Sessellifts. Für beide zahlt man eine kleine Gebühr,
Urlauber der Alpenwelt Karwendel mit Gästekarte fahren gratis.

Preiswert: 2019/20 kostet die Tageskarte im Skiparadies Kranzberg für
Erwachsene 30 und für Kinder 20 Euro. Die Wochenkarte liegt 190 bzw. 92 EUR. Beim Kauf einer Tages- oder Mehrtageskarte fährt pro Elternteil ein Kind zum halben Kindertarif, Kinder unter sechs Jahren fahren gratis.
www.alpenwelt-karwendel.de


Links:
www.skiparadies-kranzberg.de
http://www.skiclub-mittenwald.de/

Kontakt:
Alpenwelt Karwendel Mittenwald Krün Wallgau Tourismus GmbH,
Postfach 248, D-82477 Mittenwald, Tel. +49-8823-33 981, E-mail:
info@alpenwelt-karwendel.de, Internet: www.alpenwelt-karwendel.de

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