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Sibirisches Feeling in Wallgau direkt an der Rennstrecke, © dieStreunerin
Sibirisches Feeling

Blog Archiv 2018 - Gastbeitrag von dieStreunerin

Beim internationalen Schlittenhunderennen

800 – 1.000 Huskys auf einem Fleck, Minusgrade und sanftes Schneetreiben versetzte den malerischen Ort Wallgau in ein sibirisches Feeling.

Als ich auf dem Platz an der Finz ankam, mitten im eigentlichen großangelegten Loipengebiet von Wallgau, sah ich gleich eine Menschentraube am Startpunkt und eilte hinzu.

Start- und Zielbereich an der Finz, © dieStreunerin

Letzte Vorbereitungen für den Start für Musher und Schlittenhunde, © dieStreunerin

Gebell und Gejaule; 4 Huskies die wie verrückt an ihren Leinen zerren, ein Hundeschlittenführer, der ebenso nervös war wie seine Hunde. Die Atmosphäre vibrierte vor Spannung, bis endlich das erlösende Go vom Schiedsrichter kam.

Um Fotos zu machen, musste ich schnell sein. Rasant flogen sie an Einem vorüber. Der Musher, so heißt der Hundeschlittenführer in der Fachsprache, ruft Go, Go, Go oder Renn, Renn, Renn. Seine Schützlinge preschten bereitwillig los. Rennt das Rudel, dann ist es wie in einem Rausch. Für Mensch und Tier.

Sibirisches Feeling in Wallgau direkt an der Rennstrecke, © dieStreunerin

Ein Gespann nach dem anderen wurde an die Startlinie geführt und ins Rennen entlassen. Die Schlittenhunderennen fanden in verschiedenen Distanzen statt. Von 6 km bis zu 37 km und führten vom Startplatz an der Finz über die Wiesen in Richtung Barmsee und wieder zurück.

Die unterschiedlichsten Huskierassen waren in Wallgau zu Gast. Von Siberian Husky, Alaskan Malamut, Samojede oder dem Grönlandhund. Wunderschöne Tiere. Bis zu 40 km/h schnell jagte ein Rudel durch das Obere Isartal.

Sportliches Gespann aus zwei Huskies und dem Musher, © dieStreunerin

Die Gespanne wurden, je nach dem wieviel Hunde in einem waren, der jeweiligen Gruppe zugeordnet. Es gab Zweier-, Vierer- oder Achtergespanne. Sogar Zehner- und Zwölfergespanne, die ganz am Anfang starteten, lieferten sich ein Rennen.

Geschafft - Zieleinlauf der Hundeschlitten!, © dieStreunerin

Nachdem die ersten Gruppen durch die Winterlandschaft flitzten, zog die Menschentraube zum Zielpunkt und bejubelte dort die ersten Ankömmlinge. Völlig außer Atem und mit großem Durst liefen sie ein und wurden einzeln von ihrem Schlittenführer gehäschelt und getäschelt.

Vierer-Gespann im Zieleinlauf ©dieStreunerin, © dieStreunerin

Alle Besucher konnten ebenso hinter die Kulissen gehen und die Hundebesitzer im Stake out (Fahrerlager) besuchen und zuschauen, wie die Hunde vorbereitet und umsorgt wurden.

Ich war neugierig und befragte eine Hundebesitzerin. Sie erklärte mir was ein Musher ist. Dies ist der Fachausdruck für Schlittenhundeführer oder Gespannführer, die auf schneller Fahrt Kommandos zu ihren Schlittenhunden zurufen wie Gee für links oder Haw für rechts. Diese Kommandos gelten allein dem Leithund oder in der Fachsprache dem Leader.

Mit Fachwissen gerüstet, spurtete ich wieder zur Startlinie und feuerte das nächsten Rudel mit an.

Zwischendurch war natürlich auch Zeit zum Schlemmen. Ich genoß duftende warme Mandeln und leckere Heißgetränke.

Auch die kleinen Besucher kamen nicht zu kurz. Kinder hatten ihre Freude auf den für sie bereit gestellten Kinderskidoo und düsten auf dem Platz in einer kleinen Runde durch die Winterlandschaft.

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