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„Möchscheaml“
Mundartweg Krün 5, © Alpenwelt Karwendel | mauritius kreativ

Und hier nochmal auf Hochdeutsch:

Früher, wenn es Zeit zum Melken war, hat sich die Bäuerin oder der Bauer ein ganz besonders Schemel umgeschnallt: s´Möchscheamel mit nur einem Fuß! 

Den Einbeinigen Schemel hat man sich mit einem Riemen um die Hüften gebunden. So hatte man ihn immer dabei und konnte sich gleich neben die Kuh setzen. 

Mit dem Schemel hatte man die Hände frei zum Melken und war trotzdem bequem gesessen. Man hat sie einfach darauf gelehnt und schon konnte man zu Melken beginnen. 

Heutzutage ist der Melkschemel durch den Melkstand überflüssig. 

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