Zum Mähen der Bergwiesen benötigt man traditionell eine Sense, einen Kumpf und einen Wetzstein.
Die Sense besteht aus einem langen Holzstiel, dem sogenannten Sensenbaum, und einem schmalen, gebogenen Sensenblatt. Mit der Sense wird das Gras in einer gleichmäßigen Bewegung möglichst bodennah geschnitten.
Der Wetzstein dient dazu, das Sensenblatt während der Arbeit immer wieder zu schärfen. Da die Schneide beim Mähen schnell stumpf wird, muss sie regelmäßig nachgeschärft werden, damit die Sense gut durch das Gras gleitet.
Der Kumpf ist ein länglicher Behälter, der am Gürtel oder an der Kleidung getragen wird. Darin wird der Wetzstein aufbewahrt. Traditionell wird der Kumpf mit Wasser gefüllt, damit der Wetzstein während des Schärfens feucht bleibt.
Gerade auf den steilen und unebenen Bergwiesen ist das Mähen mit der Sense bis heute eine besonders schonende Art der Bewirtschaftung. Dabei können auch schwer zugängliche Flächen gemäht werden, ohne den empfindlichen Boden und die artenreiche Wiesenvegetation durch schwere Maschinen zu belasten.