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Hirsch, ©  Alpenwelt Karwendel | Hubert Hornsteiner

Wildfütterung

Staad sei“ - leise sein, genau das müssen Tierfreunde und Winterwanderer sein, wenn sie das scheue Rotwild aus nächster Nähe beobachten. Rund 80 Tiere, darunter einige stattliche Hirsche, scharen sich um die Futterkrippe in der Alpenwelt Karwendel – ein eindrucksvolles Schauspiel.

Zum Hirsch im Winterwald

Stille und Spannung herrschen wenn der Jäger auftritt und das Rotwild füttert. So erlebt man prächtige Tiere aus nächster Nähe und erfährt Interessantes über Hege und Jagd im oberen Isartal. „Im Sommer lebt das Rotwild an den Berghängen von Karwendel und Soiern“, erzählt der erfahrene Berufsjäger, der das Gebiet für die Bayerischen Staatsforsten betreut. „Im Winter füttere ich sie zum Beispiel mit Heu von den heimischen Bergwiesen“. Die Gäste erleben nicht nur das Rotwild aus unmittelbarer Nähe, sondern sie erfahren auch Interessantes über die Jagd im Karwendel oder über König Ludwig II., der die Jagd weniger schätzte, sondern lieber das Wildbret der Region im Jagdhaus am Soiern verspeiste.

Wanderung zur Wildfütterung

Wo geht's los?

Die Wanderung zur Wildfütterung startet ab Mitte Dezember jeden Montag und Donnerstag an der Tourist-Information Krün. Von dort spaziert die Gruppe mit einem Wanderführer in Richtung Wallgau, dann über die Isarbrücke weiter durch den Wald zur Auhütte. Nach insgesamt einer guten Stunde verschanzen sich die Wildbeobachter in einem kleinen Häuschen.

Kinder sind ab sechs Jahren willkommen, Hunde dürfen verständlicher Weise nicht mitgeführt werden. Die Tour zur Wildfütterung ist für Übernachtungsgäste der Alpenwelt Karwendel kostenlos, die Anmeldung ist in der Tourist-Information Krün erforderlich.