Winterurlaub – wie in der guten alten Zeit

Ein Hauch von Nostalgie umgibt viele Outdoor-Aktivitäten in der winterlichen Alpenwelt Karwendel. Da kann man etwa auf der Kranzberg-Sesselbahn die Langsamkeit entdecken, zum Wild an die Futterkrippe wandern oder handgemachte Holzskier erwerben. Originale von anno dazumal starten dagegen beim „Nostalski“-Rennen in Krün.

Mittenwald, Krün, Wallgau – Im Dammkar schrieb man in den 1930er Jahren Skigeschichte. Mit Sonderzügen und -bussen reisten Tausende aus München nach Mittenwald, um mit geschulterten Holzlatten, in Hemd und Steghosen ins Karwendel zu stapfen. In langer Schlange, dem „Dammkarwurm“, stiegen die Pioniere des Skisports stundenlang auf und kehrten an der enormen „Eisbar“ ein. Erst 1967 ging die Karwendelbahn in Betrieb. Heute sind im Dammkar Freerider, Schneeschuhwanderer und Skibergsteiger unterwegs, die Eisbar ist Geschichte.

Genau diese gute alte Zeit lassen die Teilnehmer des amüsanten Nostalski-Rennens in Krün wieder aufleben. In abenteuerlichen historischen Kombinationen werden sich über 50 Athleten am 7. Januar 2017 in den Torlauf am Barmseelift stürzen -  Schanzensprung inklusive.

Eher „hip“ als „retro“ sind dagegen Simon Wittings handgemachte Holzski. Weil er den perfekten Ski nicht fand, machte er sich selbst vor fünf Jahren ans Werk und experimentierte gemeinsam mit skiverrückten Freunden. Heute fertigt er in seiner „Schirurgie Mittenwald“ für jedermann unter dem Label „Zode-Schi“.

Nostalgie spürt auch, wer mit der Kranzberg-Einersesselbahn aus den 1950er Jahren auf 1.200 Meter schwebt. Die Bahn ist eine klare Absage an ein „Schneller, Höher, Weiter“; In fünfzehn Minuten bleibt genügend Zeit, um die Aussicht zu genießen. Von der Bergstation sind es noch 200 Höhenmeter zum Gipfel, wo Winter-wanderer das 360-Grad-Panorama zwischen Wetterstein und Karwendel genießen. Genauso gut kann man in eineinhalb Stunden gemütlich vom Tal hinauf wandern und auf der 1,5 Kilometer langen kindersicheren Rodelbahn hinab sausen. Oder man probiert das altbewährte Gehen mit Fellen auf der Einsteiger-Skiroute. Und sogar im familienfreundlichen Skiparadies Kranzberg nebenan ist Alpin-Geschichte im Spiel: Die 1912 gegründete Erste Skischule Mittenwald ist eine der ältesten Skischulen im Alpenraum, was das Bayerische Fernsehen 2015 zu einem Beitrag veranlasste.

Geschichten von früher erzählen auch die Kutscher aus Mittenwald, Krün und Wallgau gerne, während man warm eingepackt im Pferdeschlitten durch das weite Isartal gleitet. Sehr stimmungsvoll sind Fackelwanderungen durch die Dämmerung, die jeden Freitag stattfinden. Zum Aufwärmen empfiehlt sich stets eine Einkehr in den urigen Berggasthöfen und Hütten. In vielen Stuben erinnern Fotos und Geräte der Altvorderen an die gute alte Zeit.

„Sanfte“ Wintersportler finden im südlichsten Bayern insgesamt viel Abwechslung: Langläufer das 150 Kilometer weite Loipennetz, Winterwanderer viele geräumte Wege, und Tierfreunde geführte Touren zur Wildfütterung. Ab Dezember geht es montags und donnerstags zum Jäger an die Futterkrippe. So erlebt man bis zu 80 prächtige Tiere aus nächster Nähe und hört während der Winterwanderung Interessantes über Hege und Jagd im ehemals königlichen Revier.

Wie schon zu Großvaters Zeiten wirkt sich die Höhenlage der Alpenwelt Karwendel auf rund 900 Metern günstig auf Schneelage und Winterwetter aus. Während tiefer gelegene Orte oft unter der Nebeldecke bleiben, scheint in Mittenwald, Krün und Wallgau meist die Sonne.

Um die Ursprünglichkeit der winterlichen Bergwelt zu testen, kann man sich bis 31.12.2016 bei „Best of Winter“ bewerben. Glückliche gewinnen bei der Aktion „Heimat Winter: Alte Gefühle neu entdecken“ einen Urlaub von 17. bis 19. Februar 2017 in einer von sechs „sanften“ Regionen, darunter die Alpenwelt Karwendel.

Hintergrund:
Ein zentrales Reisemotiv deutscher Winterurlauber ist „Aus der trüben Herbst- / Winterstimmung rauszukommen“. Jene, die für einen Urlaub in die Kälte offen sind, wünschen sich: „Winterliche Landschaft mit Schnee“ (87,5 %), eine „Gemütliche, kuschelige Unterkunft“ (63,5 %) und „Urige, typische Einkehrmöglichkeiten“ (59,3 %). Die Nicht-Wintersportler unter den Alpenreisenden tendieren besonders zu „In Ruhe die Natur genießen“ und „Spaziergänge, Wanderungen“ (je 70 %). Quelle: Bausch, Th., Ludwigs, R., Meier, S.: Wintertourismus im Klimawandel: Auswirkungen und Anpassungsstrategien; Hochschule München 2016.

Gäste-Service:
Alpenwelt Karwendel, Postfach 148, D-82477 Mittenwald,
Tel. 08823-33 981, e-mail: info@alpenwelt-karwendel.de, Internet: www.alpenwelt-karwendel.de

(5415 Zeichen)

Pressedownloads

Medien-Kontakt für Interviewpartner, Fotos in hoher Auflösung und bei weiteren Fragen: Andrea Schmölzer von peak pr, Tel: +49-8151-773 773, E-mail: schmoelzer@peak-pr.de

Download Bild

Historisches Foto der Eisbar im oberen Teil des Dammkars, © Erste Skischule Mittenwald Eisbar im Dammkar (um 1950)
731 KB

Seien Sie dabei, bei den beliebten Fackelwanderungen in der Alpenwelt Karwendel Fackelwanderungen in der Alpenwelt Karwendel
281 KB

Historisches Foto einer Skifahrerin am Einersessellift, © Gemeindewerke Mittenwald Skifahrerin am Kranzberg-Sessellift - historisch
1253 KB

Traumhafte Winterlandschaft in Wallgau, © Touristinformation Wallgau Winterlandschaft
341 KB

20 km Langlaufloipe von Krün nach Gerold Winterurlaub mit Sonne Schnee und Berge in Bayern mit herrlichem Winterpanorama, © Rudolf Pohmann Geroldsee Winter II
175 KB

Suchen & Buchen

Detailsuche
Detailsuche

Prospekte, Newsletter, Hotline

  • Prospektbestellung