US-Delegation in Mittenwald

Welche Schritte sind zum Bau einer Geige nötig und wie wird in Deutschlands höchstgelegener Privatbrauerei das Gipfelbier gebraut – dies konnte eine Delegation des amerikanischen Kongresses gemeinsam mit dem US-Botschafter John B. Emerson und dem US-Generalkonsul Bill Moeller bei einem Besuch in Mittenwald erfahren.

Mittenwald begeistert US-Delegation

Bei strahlendem Sonnenschein wurden die Gäste auf der Gröblalm von Bürgermeister Adolf Hornsteiner begrüßt. Bei einem leckeren Mittagessen wurde die bayerische Küche ebenso genossen wie das wunderbare Bergpanorama von Karwendel und Wetterstein. Die Kongressabgeordneten der demokratischen Partei waren bereits mehrfach in Deutschland, teilweise sogar in Bayern, aber eine solch traumhafte Bergkulisse hatten sie bisher nicht erlebt und waren daher entsprechend beeindruckt.

Zum Rahmenprogramm in der Marktgemeinde gehörte eine kurze Ortsführung, in der den amerikanischen Gästen die Bedeutung der Mittenwalder Lüftlmalereien und des Geigenbauers Matthias Klotz näher gebracht wurden. Da passte es hervorragend, dass in der Fußgängerzone zahlreiche Mittenwalder in Dirndl und Lederhosen unterwegs waren und die Szene wie ein Bilderbuch anmuten ließen. Ortsführerin Regine Ronge konnte die interessierten Fragen zum Thema Tracht auf dem Weg zum gerade sanierten Rathaus beantworten.

Großes Interesse und viele Fragen mussten Dr. Frederik Habel und Georg Neuner in ihrer Geigenbauschule beantworten. Bei einer Führung durch die Werkräume wurden neben den einzelnen Schritten zur Herstellung einer Geige auch zahlreiche Fragen rund um den Schulalltag und die Bedeutung der Mittenwalder Geigen gestellt. Da die Delegation einen engen Zeitplan hatte, blieb zum Leidwesen der musikinteressierten Teilnehmer nicht genug Zeit, für eine musikalische Kostprobe der Mittenwalder Instrumente.

Als letzter Stopp stand die Mittenwalder Brauerei auf dem Programm, die vor allem durch das Gipfelbier die Aufmerksamkeit der Amerikaner auf sich gezogen hatte. Die Brauerei-Chefin Marion Neuner und Braumeister Markus Hirthammer führten ihr interessiertes Publikum fachkundig durch ihre Brauerei. Besonderen Respekt zeigte der US-Botschafter dafür, dass hier seit 200 Jahren ohne Unterbrechung Bier gebraut wird. Von der Qualität des Ergebnisses konnten sich dann alle Delegierten bei einer Verkostung des Gipfelbiers selbst überzeugen.

Nach rund drei Stunden haben sich Kongressabgeordnete, Generalkonsul und der Botschafter von Mittenwald verabschiedet, nicht ohne einen erneuten Besuch anzukündigen – am liebsten zum Christkindlmarkt vor der dann schneebedeckten Bergkulisse.

 

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