Klais

Als ältestes gesichertes Datum für eine Besiedelung in unserem Gemeindebereich können  wir den 29. Juni 763 nennen, wo in einer Stiftungsurkunde eine in Klais vorhandene steinerne Kirche nahe der Römerstraße (Via Raetia von Bozen nach Augsburg) erwähnt wird, bei der ein Kloster errichtet wurde. Das Kloster wurde, obwohl oder weil es mit umfangreichen Gütern ausgestattet war, schon nach wenigen Jahren verlegt. Die Kirche aber dürfte noch bis zu einem Brand um 1100 bestanden haben, wonach sie ihre pfarrkirchliche Funktion (und angeblich auch die Glocken) nach Mittenwald abgeben mußte. Man kann für Klais eine mindestens seit Klostergründuing ununterbrochene Besiedelung unterstellen, auch zu Klosterzeiten haben dort nicht nur Mönche, sondern auch Frauen und Kinder gewohnt, wie die Ausgrabungen des im Kirchfeld aufgefundenen kleinen Friedhofs beweisen. Das Kloster hat Klais auch seinen Namen gegeben (früherer Schreibweise: Chluse, ChloseChlos, Claiß).

Neues Leben brachte 1912 der Bau der Bahnlinie Garmisch-Mittenwald-Innsbruck. Der Bahnhof Klais auf rund 950 Metern, wurde auch Deutschlands höchste IC-Station genannt.

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