Die Isar

Das landschaftliche Kleinod in der Alpenwelt Karwendel. Nach Donau und Main ist die Isar mit ihrer Gesamtlänge von 295 Kilometern, davon 263 Kilometern auf bayerischer Seite, der drittgrößte Fluss Bayerns, ihr Ursprung ist im Karwendelgebirge, auf Tiroler Seite.

Am Isarursprung, im Hinterautal nahe der Kastenalm, kann man mehrere „Isarphänomene“ beobachten. Während sich andere Flüsse mit einer Quelle begnügen, treten hier drei Quellen ans Tageslicht. Da ihre Temperaturen stets 4 Grad Plus betragen, können die Wasser auch im Winter nie gefrieren. Es handelt sich also um ein ganzes Quellgebiet.

Die "Grüne" oder aber auch die "Reissende" wie die Isar genannt wird, mausert sich zu einem wildromantischen Gebirgsfluss. Über das tirolerische Scharnitz hat sich die Isar ihren natürlichen Weg nach Mittenwald, Krün und Wallgau gesucht. In Krün entstand der Isar-Natur-Erlebnisweg, der die Natur und das Leben mit der Isar näher bringt. Danach ist es ein weiter Weg, den die Isar von Wallgau über Lenggries, Bad Tölz, Wolfratshausen, München, Freising, Landshut, Dingolfing und Landau bis Plattling zurücklegt, um sich in der Nähe der letztgenannten Stadt, südwärts von Deggendorf, in die Donau stürzt.

Als zwischen 1918 und 1924 das Walchenseekraftwerk in Kochel entstand, wurde der Isar bei Krün das Wasser entzogen und in einem Kanal dem Walchensee zugeführt. Neben den Bauern, Naturschützern und den Interessenten des Fremdenverkehrs wehrten sich damals die Flößer besonders heftig gegen diese Baumaßnahme.

Viele Geschichte rund um die Isar, einen der schönsten Wildflüsse in Bayern finden Sie hier...

Seit dem 1. Mai 1990 darf der Isar nur noch ein Teil ihres Wassers entnommen werden, dem Rest lässt der Mensch nun wieder freien Lauf durch das ursprüngliche Flussbett. Die einmalige Wildflusslandschaft auch der „Gran Canyon“ Bayerns genannt, wird von einer artenreichen Flora auf ihrem Weg begleitet:

  • die Schneeheide mit ihren rosaroten zarten Blüten
  • die Silberwurz – ein Relikt aus der Eiszeit – deckt das Kiesbett mit weiß blühenden Matten zu
  • das Steinrösel macht sich durch seinen Duft bemerkbar
  • Mehlprimel, Alpenfettkraut, Steinbrechgewächse, seltene Orchideen und blaue Enziane tragen zum bunten Blütenteppich an ihren Ufern

 

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