In der Form eines Fernrohrs gebaut ragt die „Bergwelt Karwendel“ rund sieben Meter über die Felskante ins Tal hinaus. Ein Steg verbindet sie mit der Gaststätte an der Karwendelbahn. Nach etwas mehr als einem Jahr entstand der spektakuläre Betonbau in heimischen Lärchenbohlen gekleidet. Unter widrigsten Bedingungen im Hochgebirge, durch drei Wintereinbrüche gestoppt und dank dem Anspruch, sich auf wenige Helikopter-Flüge zu beschränken, vollbrachte das Team um Architekt Eberhard Steinert aus Garmisch-Partenkirchen und dem Statiker Wolfgang Schwind aus Mittenwald gemeinsam mit der Karwendelbahn eine logistische Meisterleistung. Insgesamt wurden 1250 Gondelfahrten benötigt, um das Material in luftige Höhe zu schaffen. Die „Bergwelt Karwendel“ beherbergt rund 200 m² Ausstellungsfläche und einen Medienraum für 40 Besucher. Highlight ist der Blick ins Tal aus dem 37-m² Panoramafenster.























