Gruppenangebote

 1. Regelgruppen

a. Zielgruppe

In unseren vierRegelgruppe Regelgruppen werden Mädchen und Buben von ca. drei Jahren bis zur Einschulung betreut. Die Gruppenstärke bewegt sich ca. zwischen 16 und 20 Kindern. Derzeit werden die Gruppen von einer Erzieherin bzw. Sozialpädagogin und zwei Kinderpflegerinnen bzw. Berufspraktikantin betreut. Die Integrationskinder nehmen wir, je nach Gruppenstruktur und –stärke, in die Regelgruppen auf. Kinder aus den „Unter 3-Jährigengruppen“ (Spatz und Schmetterling) wechseln bis zu ihrem dritten Geburtstag in diese vier Gruppen.

b. Rahmenplan

Wir erstellen in regelmäßigen Abständen einen Rahmenplan, in dem wir Themeninhalte, Lieder, Bastelarbeiten, Ausflüge und Feste für einen gewissen Zeitabschnitt festhalten Dieser Plan kann von den Eltern an der Pinnwand eingesehen werden. Besondere Ereignisse werden, bei Bedarf, in der jeweiligen Gruppe aufgegriffen.

 

2. Kleinkindgruppen „Spatz" und "Schmetterling"

Spatzengruppe

 

 

 

 

 

a. Zielgruppe

In die Spatzen- und Schmetterlinggruppe können jeweils 12  Kinder im Alter zwischen 1 und 3 Jahren aufgenommen werden.

b. Eingewöhnung

In diesen Gruppen spielt die Eingewöhnungsphase eine sehr wichtige Rolle. Sie sollte so sanft wie möglich gestaltet werden, damit die erste Trennung von den Eltern nicht das Verhältnis zueinander stört. Dafür ist uns der Aufbau einer offenen und vertrauensvollen Zusammenarbeit sehr wichtig. Die Eltern, Vater oder Mutter sollten sich Zeit nehmen, ihr Kind in den ersten Tagen oder Wochen (abhängig vom Kind) zu begleiten. In dieser Phase haben die Eltern die Möglichkeit, unsere Arbeit intensiv kennen zu lernen und können die verschiedenen Situationen mit uns reflektieren. Uns ist diese Zeit sehr wichtig, denn das Vertrauen der Eltern überträgt sich auf das Wohlempfinden des Kindes. Kinder und Eltern erhalten die Möglichkeit sich mit Zeit und Ruhe an den neuen Tagesablauf zu gewöhnen. In den ersten Tagen sollte ein Elternteil ständig anwesend sein, damit sich die Kinder ohne Angst mit der neuen Umgebung vertraut machen können. Der Besuch sollte sich in der Anfangszeit auf einige wenige Stunden beschränken, damit die Kinder nicht überfordert werden. Dauer und Ablauf der Eingewöhnungszeit richtet sich nach dem individuellen Entwicklungsstand und Tempo jedes einzelnen Kindes.

Spatz

 

 

 

 

 

3. Hausaufgabenbetreuung

Ein weiters Angebot, das unser Kindergarten zur Verfügung stellt, ist die Hausaufgabenbetreuung („Schülertreff“) für Grundschüler.

a. Zielgruppe

Im Schülertreff werden in zwei alters- und geschlechtsgemischten Gruppen Schüler der 1. – 4. Jahrgangsstufe betreut.

b. Öffnungszeiten

Die Schüler werden im Zeitraum von September bis Juli von montags bis freitags in den Zeiten zwischen 11.15 Uhr und 16.00 Uhr bei uns betreut.

c. Tagesablauf

Ab 11.15 Uhr können diehausaufgabenbetreuung Schulkinder in die Einrichtung kommen und ihr Mittagessen oder ihre Brotzeit zu sich nehmen. Ab 13.00 Uhr beginnt die Hausaufgabenzeit. Im Anschluss daran finden gezielte Beschäftigung statt und die Kinder können sich im Garten oder den Gruppenräumen aufhalten. Bis zur Schließzeit um 16.00 Uhr können die Kinder, je nach Bedarf, abgeholt werden, oder den Nachhauseweg alleine antreten.

d. Ziele

Ziel der Hausaufgabenbetreuung soll sein, die Schüler zunehmend zur selbstständigen Bearbeitung ihrer Hausaufgaben zu befähigen und motivieren und eine, wenn im zeitlichen Rahmen möglich, vollständige Erledigung der Hausaufgaben zu gewährleisten. Die Kinder entwickeln dabei eine bestimmte Systematik, die ihnen hilft ihr Arbeitsverhalten zu trainieren. Die kontinuierliche Erledigung der Hausaufgaben festigt das erlernte Wissen und die Lernmotivation wird erhöht. Die Betreuerinnen beaufsichtigen die Anfertigung der Hausaufgaben und geben, wenn nötig, Hilfestellung. Auch sollen Erfolge ermöglicht und sichtbar gemacht werden. Ebenfalls im Fokus der Arbeit steht das Ziel, bei den Schülern eine positive Einstellung zur Schule und den Hausaufgaben zu erzeugen. Ein weiteres Kriterium, das sich die Hausaufgabenbetreuung zum Ziel setzt, ist die Vermittlung von Sozialkompetenzen. Hierbei sind vor allem Rücksichtnahme, Empathievermögen, Verantwortungsbewusstsein und Eigenverantwortung zu nennen.

e. pädagogisches Angebot und Verfahren

Das Angebot derhausaufgabenbetreuung 1 Hausaufgabenbetreuung beginnt bereits bei der Einnahme des gemeinsamen Mittagessens mit den anderen Schülern. Hierbei findet ein sozialer Austausch statt. Diese soziale Gemeinschaft erfordert von den Kindern ein hohes Maß an individuellen sozialen Kompetenzen, die in diesem Rahmen erweitert und gefestigt werden können. Wichtig für Hausaufgabenbetreuung sind das Vereinbaren und Einüben von (Verhaltens-) Regeln, die den erfolgreichen Ablauf gewährleisten. Hierbei wird unter anderem auf das Einhalten der Sitzordnung, eine ruhige und saubere Arbeitsweise und gegenseitige Rücksichtnahme Wert gelegt. Bei der Fehlerkorrektur wird immer darauf geachtet, dass das reale Leistungsvermögen der Schüler nicht verschleiert wird. Der Schülertreff soll nicht als Nachhilfeunterricht verstanden werden, sondern als Hilfe zur Selbsthilfe. Das betreuende Personal ist ständige Anlaufstelle bei Sorgen, Problemen und Wünschen von Schülern und deren Eltern. Wer seine Hausaufgaben erledigt hat, kann nach Absprache mit den Eltern, nach Hause gehen oder beschäftigt sich mit den vorhandenen Spiel- und Beschäftigungsmaterialien oder im Freigelände der Einrichtung. Wenn es der zeitliche Rahmen zulässt, werden auch gezielte Freizeitbeschäftigungen mit den Schülern durchgeführt. Auch die Zusammenarbeit mit der Schule ist gegebenenfalls Innhalt des Angebotes. Der Kontakt zu den Lehrern in der Schule erfolgt dabei aber nur mit der schriftlichen Erlaubnis der Eltern und bei Bedarf. Wichtiger Bestandteil der Hausaufgabenbetreuung ist auch ein ständiger Austausch mit den Eltern, um über den Stand der Hausaufgaben, Besonderheiten und Termine zu kommunizieren. Dieser Austausch mit den Eltern findet telefonisch, über ein Informations- oder das Hausaufgabenheft oder in Form von Gesprächen beim Abholen statt. Hierbei erhalten die Eltern ebenfalls Rückmeldung über Teilnahme, Verhalten und Lernerfolge der Kinder, können sich aber auch jederzeit bei Fragen und Problemen an die beaufsichtigende Fachkraft wenden.