Geschichte Mittenwalds

Wussten Sie schon, dass der Markt Mittenwald an einer der ältesten Römer- und Handelsstraßen liegt? Urkundlich wurde unser Ort erstmalig um 1096-1098 genannt. Bis 1803 gehörte er zur bischöflich-freisinger Grafschaft Werdenfels. 1361 wurde Mittenwald von Karl IV. zum Markt erhoben, und führt seit 1407 ein Wappen mit Siegel (Mohrenkopf und drei Tannen mit Gebirge).

Glanzzeit herrschte von 1487-1679, zu Zeiten des "Bozner Marktes". Die damals mächtigen venezianischen Kaufleute legten aufgrund von Schwierigkeiten mit Bozen die großen Bozner Märkte und den Umschlag, der zwischen Deutschland und Venedig gehandelten Waren, nach Mittenwald. Die Rott – das mittelalterliche Transportwesen – brachte dem Ort Leben, Verdienst und Wohlstand. Tore und Tonnengewölbe im Markt Mittenwald erinnern an die Vergangenheit. Die Glanzzeit erlosch, als 1679 der Bozner Markt in seinen Ursprungsort zurückverlegt wurde. Die darauf folgenden Notjahre konnten erst von Matthias Klotz, einem Sohn Mittenwalds, beseitigt werden. Er kam im Kindesalter nach Italien, um beim Geigenbaumeister Railich in Padua zu lernen. Anschließend führte er 1684 den Geigenbau in Mittenwald ein. Dieser brachte dem Ort für mehr als 250 Jahre Brot und Verdienst. Die Tradition des Geigenbaus, ist auch nach den beiden Weltkriegen übernommen worden und wird nach wie vor in Mittenwald gepflegt. Seit der Jahrhundertwende lebt man in Mittenwald zum größten Teil vom Tourismus.

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