Weltmeisterschaft Ruhpolding

Fans verabschieden „ihre“ Magdalena Neuner bei „gigantischer“ Heim-WM in Ruhpolding

Platz 10 beim Massenstart: „Popstar“ aus Wallgau nimmt 4 Medaillen mit nach Hause

Auch wenn es anstatt der 6 avisierten Medaillen „nur“ 4 wurden – Magdalena Neuner hat bei den Biathlon-Weltmeisterschaften in Ruhpolding einen neuen deutschen Rekord aufgestellt: Mit ihren WM-Titeln Nummer 11 und 12 hat sie den bisherigen Rekordhalter Frank Luck (11 WM-Titel) überholt und auch in der Ewigen Liste der Damen setzte sich die Powerfrau an die Spitze. Kein Wunder also, dass die Wallgauerin heute am letzten WM-Tag von ihren Fans wie ein Popstar verabschiedet wurde. „Gigantisch“ nannte die 25-Jährige die unzähligen Plakate für sie im Publikum, die Sprechchöre und den Jubel. In die Chiemgauarena einzulaufen sei jedes Mal wieder Gänsehautfeeling pur gewesen; insgesamt haben 240.000 Zuschauerinnen und Zuschauer die Wettkämpfe vor Ort verfolgt.
Andererseits sagte die Oberbayerin heute, dass sie irgendwie froh sei, dass nun alles vorbei sei. Natürlich habe sie sich im Massenstartrennen einen Platz ganz vorne gewünscht, sie habe aber gemerkt, dass die Luft raus sei, „dass ich mich einfach nicht mehr konzentrieren, die Spannung nicht mehr halten konnte“.
Nun heißt ihr Ziel, in den 3 noch ausstehenden Rennen im sibirischen Khanty-Mansyisk die Führung im Gesamtweltcup zu verteidigen; Konkurrentin Darja Domratschewa hat sich mittlerweile bis auf 34 Punkte an Magdalena Neuner herangearbeitet. „Darja und ich, wir schenken uns nichts.“ Bleibt den Fans nur noch, die Daumen zu drücken, und zwar beim Sprint am Freitag, 16. März (13.30 Uhr), bei der Verfolgung am Samstag, 17. März (13.45 Uhr) und schließlich beim Massenstart am Sonntag, 18. März (13.45 Uhr).

Das Top Ten Ergebnis des Rennens
 1. Tora Berger NOR 0+0+1+0 35:41,6 6. Marie Dorin Habert FRA 0+0+1+0 +58,9
 2. Marie Laure Brunet FRAU 0+0+0+1 +8,1 7. Wita Semerenko UKR 0+1+0+0 +1:00,0
 3. Kaisa Mäkärainen FIN 0+0+0+1 +12,7 8. Anastasiya Kuzmina SLK 1+1+0+1 1:01,9
 4. Tina Bachmann GER 0+1+0+1 +42,4 9. Weronika Novakowska POL 0+0+1+1 +1:03,3
 5. Darja Domratschewa BLR 1+0+2+2 +55,610. Magdalena Neuner GER 1+1+1+3 +1:10,4

sg, 11.03.2012
 

Bachmann, Neuner, Gössner und Henkel holen Gold!

Deutsche Biathlonstaffel läuft in dieser Saison zum ersten Mal ganz nach vorn – praktischerweise bei der Weltmeisterschaft!

Solche Bilder könnte man sich wieder und wieder anschauen: Andrea Henkel skatet mit der schwarz-rot-goldenen Fahne über die Zielgerade in der Chiemgauarena, vorbei an 30.000 völlig ausgeflippten Fans. Nach einer für sie nicht optimalen Saison hat die Älteste im deutschen Team heute den Sieg nach Hause gelaufen. Mit insgesamt 10 schnell abgefeuerten Treffern hatte sie den 17-sekündigen Vorsprung, die ihr Miriam Gössner beim letzten Wechsel mit auf den Weg gegeben hatte, noch ausgebaut.
Für Henkel, Gössner, Tina Bachmann und Magdalena Neuner ist der heutige Sieg nach dem weitestgehend „verkorksten“ Einzelrennen und der Tatsache, dass sie als Staffel in dieser Saison noch keinen Stockerlplatz hatten erreichen können, Balsam für die Seele. Entsprechend ausgelassen waren die „Golden-Girls“ dann auch im Fernsehinterview nach dem Rennen. Magdalena Neuner pflichtete dem Reporter bei, der vermutete, dass sie ihr Rennen nach dem Vorbild von Ole Einar Björndalen konzipiert hatte (die norwegische Männerstaffel gewann trotz der Strafrunde des Biathlon-Oldies). Tatsächlich war sie schon im Liegendanschlag haarscharf an einer Strafrunde vorbeigeschlittert, beim Stehendanschlag erwischte es sie dann. Miriam Gössner, die heute am Schießstand über sich selbst hinaus wuchs und zudem super schnell in der Loipe unterwegs war, erklärte ihren kleinen Sturz damit, sie habe sich vor den Trainern verneigen wollen. Freudenstrahlend erschien auch Tina Bachmann vor der Kamera. Sie hatte als Startläuferin mit insgesamt nur einem Nachlader den Grundstein für den deutschen Erfolg gelegt.
Eine extra Gratulation noch an Magdalena Neuner: Mit ihrer 12. WM-Medaille hat sie nun Frank Luck überholt und ist alleinige Rekordhalterin des Deutschen Skiverbandes.

Das Top Ten Ergebnis des Rennens
  1. Deutschland 0+6 1+4 1:09:33,0 6. Ukraine 0+5 0+6 1:34,0
 2. Frankreich 0+4 0+3 +28,5 7. Russland 0+0 1+6 +3:11,1
 3. Norwegen 0+4 0+8 +39,5 8. Slowakei 0+4 1+8 +3:46,7
 4. Weißrussland 0+1 0+5 +41,2 9. Polen 0+4 1+8 +3:46,7
 5. Schweden 0+3 0+2 +1:05,210. Tschechien 0+4 0+8 +3:50,8

sg, 10.03.2012
 

Magdalena kann sich Traum von Einzel-Gold nicht erfüllen

Einzelrennen bei WM in Ruhpolding: Viele Favoritinnen schossen daneben

Henkel 4, Gössner 5, Neuner 6, Bachmann 7 – gemeint ist damit nicht die Platzierung, sondern leider die Anzahl der Fehler, die die deutschen Biathletinnen heute beim 15-km-Einzelrennen bei der Weltmeisterschaft in Ruhpolding einkassierten. Auch andere Top-Athletinnen zogen am Schießstand in der Chiemgauarena den Kürzeren, angefangen mit Darja Domratschewa, die als eine der ersten gestartet war und gleich beim 1. Schießen vier Strafminuten kassierte, bis hin zu Kaisa Mäkärainen mit 3 Fehlern. Bei schwierigen Windverhältnissen landeten heute die Läuferinnen vorne, die nur eine Scheibe stehen ließen, wie Tora Berger, die in Kombination mit ihrer Laufstärke heute Gold holte.
Selbstbewusst war Magdalena Neuner heute an den Start gegangen, doch leider war heute nicht der Tag, um sich einen ihrer letzten Träume im Biathlon zu erfüllen, nämlich den WM-Titel im Einzel. Auch ihre famose Medaillenserie, die sie bis jetzt vor stets rund 30.000 euphorischen Zuschauern hingelegt hatte (Bronze in der Mixed-Staffel, Gold im Sprint, Silber in der Verfolgung), wurde somit unterbrochen. So wie man aber die willens- und nervenstarke Wallgauerin kennt, wird sie in gewohnter Manier bei den noch ausstehenden WM-Läufen wieder angreifen (Samstag, 10. März, 15.15 Uhr: Staffel; Sonntag, 11. März, 16 Uhr: Massenstart).
Magdalena Neuner machte aus ihrer Enttäuschung keinen Hehl, wenn man schon mit 2 Fehlern starte, sei es schwierig, noch einmal besser ins Rennen zu kommen: „Wenn schon daneben, dann richtig. Das einzige Gute an dem Tag war meine Laufleistung und dass ich schneller als Darja war.“
In der Gesamtweltcup-Wertung büßte Magdalena Neuner nur wenige Punkte von ihrem Vorsprung vor Domratschewa ein. Tora Berger schob sich mit ihrem Sieg an Kaisa Mäkärainen vorbei auf Platz 4 – mit insgesamt 833 Punkten ist es allerdings unwahrscheinlich, dass sie in den 5 ausstehenden Rennen dem Führungsduo Neuner (1044) und Domratschewa (1005) noch gefährlich werden kann. Auch Marie Dorin Habert konnte sich in dieser Wertung verbessern: Sie verdrängte Anastasiya Kuzmina auf Rang 11 und platzierte sich in den Top Ten.

Das Top Ten Ergebnis des Rennens
 1. Tora Berger NOR 1+0+0+0 +42:30,0 6. Olga Saizewa RUS 0+1+1+0 +1:26,1
 2. Marie Laure Brunet FRA 0+0+0+1 +56,4 7. Svetlana Sleptsova RUS 0+0+1+01 +2:01.0
 3. Helena Ekholm SWE 1+0+0+0 +1:11,1 8. Olag Vilukhina RUS 2+0+0+0 +2:12.2 920
 4. Maire Dorin Habert FRA 0+1+0+0 +1:14,7 9. Michela Ponz ITA 0+0+0+0 +2:13.7
 5. Dunklee Susan USA 0+1+0+0 +1:18,210. Anastasiya Kuzmina SVK 1+0+1+1 +2:27.8
  
20. Andrea Henkel GER2+2+0+0 +4:19.936. Miriam Gössner GER 1+2+1+1 +5:35.2
23. Magdalena Neuner GER 2+0+1+3 +4:40.348. Tina Bachmann GER 2+2+0+3 +6:51.2

sg, 07.03.2012
 

Medaillensatz perfekt: Bronze, Gold und Silber

Magdalena Neuner schießt einmal zu oft daneben und wird Vize-Weltmeisterin in der Verfolgung

Es war ein bisschen das Rennen von Magdalena Neuner und Darja Domratschewa. Im Verfolgungsrennen bei den Weltmeisterschaften in Ruhpolding war die Weißrussin mit rund 15 Sekunden Rückstand auf die Wallgauerin gestartet, die im gestrigen Sprintwettbewerb Gold geholt hatte. Neuner und Domratschewa, die in dieser Saison an die Laufleistung ihrer deutschen Konkurrentin aufschließen konnte bzw. zum Teil schneller in der Loipe unterwegs gewesen war, absolvierten das 1. Schießen fehlerfrei. Beim 2. Anschlag leistete sich jede jeweils einen Fehlschuss. In den Laufabschnitten konnte „Dascha“ ihren Rückstand jeweils verkürzen, meist pendelte er zwischen 16 und 12 Sekunden. Nach dem 3. Anschlag konnte die elffache Weltmeisterin ihren Vorsprung allerdings etwas ausbauen, sie hatte alle Scheiben zum Kippen gebracht, die Verfolgerin hatte sich eine Strafrunde geleistet. Beim 4. Schießen war es dann leider genau umgekehrt: Magdalena Neuner schoss die erste Kugel so weit daneben, dass nicht einmal eine Anzeige ausgelöst wurde. Auch Schuss Nummer 2 traf nicht. Während sie ihre Strafrunden drehte, zeigte sich Domratschewa nervenstark (was ihr ja nicht immer gelingt), zog ihre 5er-Serie durch und die Entscheidung war gefallen. Die Weißrussin zieht läuferisch unbedingt gleich mit Magdalena Neuner, deren Rückstand sich bis ins Ziel noch etwas vergrößerte. „Ich habe die Null eigentlich drin“, sagte die Vize-Weltmeisterin nach dem Rennen, „deswegen habe ich mich schon geärgert. Aber ich freue mich über die Silbermedaille und – es kommen ja noch ein paar Rennen!“

Das Top Ten Ergebnis des Rennens
 1. Darja Domratschewa BLR 0+1+1+0 29:39,6  6. Marie Laure Brunet FRA 0+0+1+1 +1:31,1
 2. Magdalena Neuner GER 0+1+0+2 +25,1 7. Olga Saizewa RUS 0+0+1+1 +1:58,6
 3. Olga Wiluchina RUS 0+0+1+0 +1:15,4 8. Wita Semerenko UKR 1+0+1+1 +2:05,7
 4. Tora Berger NOR 1+0+1+1 +1:25,8 9. Maire Dorin Habert FRA 1+0+0+0 2:18, 3
 5. Helena Ekholm SWE 1+0+1+0 +1:28,310. Anna Maria Nilsson SWE 0+0+0+0 2:22,3

sg, 04.03.2012

Magdalena Neuner verteidigt EM-Gold im Sprint!

Riesen-Jubel in Wallgau: 11. Weltmeistertitel für die Frau mit den eisernen Nerven

Die Spannung beim 2. Schießen von Magdalena Neuner konnte nicht mehr gesteigert werden: Ihr größte Konkurrentin, Darja Domratschewa, war vor der Wallgauerin ins Rennen gegangen und hatte alle 10 Scheiben abgeräumt. Bei der Zwischenzeit vor dem 2. Anschlag war Neuner 10 Sekunden vor der Weißrussin – das hieß, um Weltmeisterin werden zu können, musste sie auch im Stehendanschlag Null schießen. Ein unvergleichlicher Jubel brandete durch die Zuschauermenge in Ruhpolding als die 5 Scheibe kippte, eine herrliche Märzensonne schien dazu. Und wie zur Bestätigung fiel dann die Zwischenzeit nach dem 2. Schießen aus: Bereits da hatte Magdalena Neuner, auch durch ihr schnelles Schießen, ihren Vorsprung auf Domratschewa verdoppelt. Die Zeit von 16.03 Uhr bis 16.06 Uhr war für Gold-Lena eine einzige Trimuphfahrt, die Zuschauer auf der Tribüne sprangen auf und trugen sie mit ihrem Jubel ins Ziel.
Nach Neuners 2. Schießen stand auch schon fest, dass weitere Konkurrentinnen hinter ihren sonstigen Leistungen etwas zurückgeblieben waren, Kaisa Mäkärainen etwa mit 3 Fehlschüssen beim Liegendschießen, die in der Mixed-Staffel so schnelle Tora Berger mit einem Fehler beim Stehendanschlag, oder auch Olga Zaitseva, die nicht unter die ersten 5 kommt. Hingegen konnte eine alte Bekannt, die diese Saison noch nicht von sich reden machte, heute punkten: Elena Ekholm, die sich über eine sehr gute Laufzeit und null Fehler freute.

Das Top Ten Ergebnis des Rennens
 1. Magdalena Neuner GER 0+0 21:07,0 6. Tora Berger NOR 0+1 +52,4
 2. Darja Domratschewa BLR 0+0 +15,2 7. Swetlana Slepzowa RUS 0+0 +1:03,5
 3. Wita Semerenko UKR 0+0 +37,6 8. Olga Wiluchina RUS 0+0 +1:05,3
 4. Helena Ekholm SWE 0+0 +44,9 9. Maire Dorin Habert FRA 0+1 1:13, 5
 5. Marie Laure Brunet FRA 0+0 +46,710. Anastasiya Kuzmina SLK 1+1 1:19,8

sg, 03.03.2012


Medaille Nummer 1 für Magdalena Neuner

Biathlon-WM in Ruhpolding: Trotz furioser Aufholjagd Mixed-Staffel auf Rang 3

Das kann man einen Auftakt nach Maß nennen: Ein Publikum auf Hochtouren, tolle Loipen in herrlichem Sonnenschein und deutsche Biathleten, die alles aus sich herausholen, allen voran natürlich Magdalena Neuner. Dass es am Ende für die deutsche Mixed-Staffel „nur“ für Bronze reichte, trübte die Stimmung bei der Top-Athletin aus Wallgau kein bisschen. „Das war schon einmal ein sehr sehr guter Anfang“, gab die Vollblutsportlerin gut gelaunt zu Protokoll – für sie war es im übrigen die erste WM-Bronze-Medaille.
Bereits beim Warmlaufen verbreiteten die Zuschauer eine wahre „Gänsehautstimmung“, wie es Gold-Lena formulierte. Der Rennverlauf heizte die Massen auf den Rängen nur noch weiter an: Startläuferin Andrea Henkel hatte es mit einer nach vorne stürmenden Tora Berger zu tun; auch insgesamt drei Nachlader bei Henkel führten dazu, dass die 34-Jährige mit 45 Sekunden Rückstand auf die führenden Norwegerinnen an Magdalena Neuner übergab. Sowohl Synnoeve Slemdal als auch Neuner luden beim 1. Anschlag einmal nach, Lena machte aber durch die schnelle Schussfolge Zeit auf ihre skandinavische Konkurrentin gut. Nach dem 2. Schießen übernahm die Französin Habert mit einer einwandfreien Schießleistung die Führung, Solemdal braucht drei, Neuner zwei Nachlader. Und dann startete Magdalena Neuner eine ihrer unvergleichlichen Aufholjagden: An einem Bergstück passierte sie Solemdal und übergab mit nur noch 7 Sekunden Rückstand (!) auf die Französin an Andreas Birnbacher. Der betrieb das Aufholen derart, dass er schließlich mit fast einer Minute Vorsprung (!!) Arnd Peiffer ins Rennen schickte. Ein Strafrund Peiffers beim 2. Anschlag ließ die Siegesgesänge der Zuschauer allerdings etwas verstummen. Als zweiter – nach Slowenien – war er wieder in die Loipe zurückgekehrt, wurde aber auch noch vom für seine Kampfesstärke bekannten Norweger Svendsen überholt.
Aufgrund einer Zeitgutschrift wurde Norwegen im Nachhinein Gold zuerkannt, Silber ging also an Slowenien. Und auch wenn das Nesthäckchen des Teams zerknirscht war – es dürfte das ganze Biathlonteam für die kommenden Wettkämpfe motivieren, dass Deutschland im ersten Wettbewerb seine erste Medaille geholt hat!
P.S.: Auch in Lena's Heimatort Wallgau herrscht traumhaftes Winterwetter wie aus dem Bilderbuch!

Das Top Ten Ergebnis des Rennens
 1. Norwegen 0+3 1+8 1:12:29,3 6. Weissrussland 0+3 0+4 1:52,9
 2. Slowenien 0+5 0+2 +20,2 7. Slowakei 0+6 0+4 1:56,3
 3. Deutschland 0+4 1+6 +32,8 8. Tschechien 0+8 0+6 1:56,4
 4. Schweden 0+4 0+5 +1:00,0 9. Italien 0+6 0+2 1:57,1
 5. Russland 0+2 0+3 +1:27,710. Schweiz 0+6 0+5 +2:25,6

sg, 01.03.2012
 

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